• Brauerei Riegele

    DIE RIEGELE GESCHICHTE

    Seit 600 Jahren währt unsere
    große Brautradition

Flüssige Lebensfreude

Leidenschaftliches Brauen und Freude am Bier sind seit jeher unser Antrieb und unsere Motivation. Aus diesem Selbstverständnis erwächst unsere bedingungslose Verpflichtung zu höchster Qualität und eine positive Lebenseinstellung, die die gesamte Mannschaft des Brauhauses Riegele auszeichnet. 

Zukunft

Bewährtes zu bewahren und Offenheit gegenüber dem Neuen – das war und ist die Leitidee des Brauhauses Riegele. Damit wir auch in Zukunft auf ein ...schönes Leben hier! anstoßen werden. 

2006
SEBASTIAN PRILLER

28. Generation

Mit Sebastian Priller-Riegele, Biersommelier-Weltmeister und leidenschaftlicher Bierbotschafter, steigt die 28. Braugeneration in die Geschäftsführung ein.

Hier ist ein Bild von Sebastian Priller Junior und Dr. Sebastian Priller Senior
1990
Hier ist ein Foto von Dr. Sebastian Priller
DR. SEBASTIAN PRILLER-RIEGELE

27. Generation

Übernahme der Brauerei durch Dr. Sebastian Priller als persönlich haftender/geschäftsführender Gesellschafter.

1954
Johanna Priller

26. Generation

Als gerechte und starke Frau führt Johanna Priller die Brauerei erfolgreich durch schwierige Zeiten.

Hier ist ein Foto von Johanna Priller
1954
Hier ist ein Foto von Josef Priller auf einer Flugrollbahn
Josef „Pips“ Priller

26. Generation

Pips Priller, Ehemann von Johanna Priller, Jagdflieger und Ritterkreuzträger mit Eichenlaub und Schwertern, schult zum Riegele Braumeister um.

1911
DAS BRAUHAUS IN DER FRÖLICHSTRASSE

Neubau der Brauerei Riegele  nach modernen Gesichtspunkten von Prof. Theodor Ganzenmüller (Weihenstephan) in der Frölichstraße 26. Ein großer Vorteil des Standortes am Bahnhof waren die Sommerkeller, da elektrische Kühlung noch
unbekannt war.

Hier ist eine historische Luftaufnahme des Brauhaus Riegele
1904
Hier ist ein Foto von Commerzienrat Sebastian Riegele
COMMERZIENRAT
SEBASTIAN RIEGELE

25. GENERATION

Übergabe der Brauerei an Commerzienrat Riegele, einem Mann voller Weitblick und Tatkraft

1884
SEBASTIAN RIEGELE

24. GENERATION

Nach dem Tod von Witfrau Justina Kähn verkauft Tochter Johanna den Brauereibesitz „Zum Goldenen Roß“ an Sebastian Riegele zu einem Preis von 375.000 Goldmark. Der königliche Notar Jakob Rosendahl aus Augsburg fertigt den Kaufvertrag an. Anfangs verzeichnete die Brauerei einen Ausstoß von 6.000 hl, was sich aber im Laufe der Zeit deutlich ändern sollte.

Hier ist ein Foto von Sebastian Riegele
1846
JOHANN ADAM KÄHN VON
BALDINGEN UND JOHANNA
SABINA BÄURLE

23. Generation

Hochzeit von Johann Adam Kähn von Baldingen und Johanna Sabina Bäurle, geb. Burkhardt (2. Ehe v. Johanna Bäurle).

1820
ELIZABETH DANZER UND GEORG SIGMUND BÄUERLE

21. und 22. Generation

Elisabeth Danzer, geb. Mayr, verw. Bäurle, überlässt ihrem Sohn aus 1. Ehe, Georg Sigmund Bäurle (Enkel von Sebastian Bäuerle, der 1786 die Brauerei gekauft hat), die Brauerei und den dazugehörigen Besitz.

1820
GEORG MICHAEL BÄURLE

20. Generation

Sohn Georg Michael Bäurle heiratet Anna Catharina Winklerin.

1786
SEBASTIAN BÄURLE

19. Generation

Regina Heinzelmann verkauft die Bierschenkenbehausungen mit „Zubehör“ an den Bierbräuer Sebastian Bäurle und dessen Ehefrau Sabina Starkin für 8.500 Goldmark.

1767
Hier ist ein historisches Stadtfoto aus Augsburg
HEINRICH HEINZELMANN

18. Generation

Die Witwe Anna Maria Heinzelmann (Beeg) überträgt die Braustätte auf ihren Sohn Heinrich Heinzelmann (Enkel von David Heinzelmann, der 1717 die Brauerei gekauft hat) und dessen Ehefrau Regina Eichlerin.

1717
DAVID HEINZELMANN

17. Generation

Verkauf an David Heinzelmann: Die Witwe Regina Degmeyr (Negele) verkauft die Bierschenkenbehausung mit der Bierschenkengerechtigkeit an David Heinzelmann von Leutkirch und dessen Ehefrau Anna Maria Ammannin für 7.500 Goldmark. 

1676
SOHN CASPAR DEGMAYR JUN.

16. Generation

Sohn Caspar Degmayr jun. heiratet Regina Negelerin (Negele). Er ist Bierbräuer und führt die Bierschenkenbehausung weiter.

1648
HOHES FRIEDENSFEST
AUGSBURG

Der Westfälische Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg. Augsburg feiert dies am 8. August mit dem weltweit einzigen, staatlich geschützten städtischen Feiertag, dem „Hohen Friedensfest“. Die Augsburger Brauer feiern mit!

1641
CASPAR DEGMAYR

15. Generation

Caspar Degmayr und Regina Widemännin übernehmen die Bierschenkenbehausung in der Bäckergasse (Briefprot. 14.5.1641, - Erbteilung - ) - ab dieser Zeit, vielleicht auch schon früher, trägt sie die Bezeichnung "Goldenes Rössl".

1593
ENDRIS WIDEMANN

14. Generation

Enkel Endris Widemann, Sohn des verstorbenen Endris Widemann aus dessen Ehe mit Maria Nadlerin, übernimmt nach Erbteilung mit seiner Ehefrau Maria Lauterweinin die Bierschenkenbehausung in der Bäckergasse.

Hier ist ein Gemälde mit einer historischen Stadtszene vom Augsburger Rathausplatz
1566
ENDRIS WIDEMANN JUN.

13. Generation

Sohn Endris Widemann der Jüngere wird Nachfolger auf dem Bräuhaus.

1543
BIERPFENNIG

Der „Bierpfenning“ wird eingeführt. Und bleibt uns als Biersteuer bis heute erhalten.

1521
ENDRIS WIEDEMANN SEN.

12. Generation

Endris Wiedemann übernimmt die Brauerei, nachdem er schon seit 1519 dort wohnt und in diesem Jahr auch Anna Behaimin heiratet (wahrscheinlich die Tochter der Eheleute Behem).

1516
REINHEITSGEBOT

Landordnung (=Reinheitsgebot) durch Bayern-Herzog Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt für ganz Bayern. Dies führte 1543 zur Einführung des bayr. Bierpfennigs, der jedoch 1807 wieder abgeschafft wurde. Pater Anselm Bilgri OSB vom Kloster Andechs bezeichnete sogar die Einhaltung des Reinheitsgebots wichtiger als das 6. Gebot!

Hier ist ein Foto eines historischen Buches mit dem gedruckten Reinheitsgebot
1508
LEONHARD BEHEM

11. Generation

Leonhard Behem (wohnt schon früher im Haus der Witwe Kunigunde Müller und hat wahrscheinlich eine Tochter der Eheleute Müller geheiratet)

1491
ULRICH & KUNIGUNDE MÜLLER

10. Generation

Ulrich Müller, der „Prew“ (bis 1503)
und seine Frau Kunigunde (bis 1507)

1486
LEONHARD HILTPRAND

9. Generation

Übernahme der neunten Braugeneration 

1484
BARTHOLOME GREYNER

8. Generation

Die achte Braugeneration wird Bräu 

1482
HANS GEYER

7. Generation

Übernahme der siebten Generation 

1476
HANS MAIR, SOHN

6. Generation

Der Sohn übernimmt vom Vater Bernhard Mair als sechste Generation

1469
BERNHARD MAIR

5. Generation

Einstieg der fünften Generation in der Braustätte

1437
HANS MÜLLER

4. Generation

Ulrich Schmidlin der jüngere stirbt und der Bierbrew Hans Müller folgt 1438 nach (wahrscheinlich nach Heirat der Witwe, die ebenso wie ihr Schwiegervater im Brauhaus weiter wohnt)

1434
ULRICH SCHMIDLIN

3. Generation

Enkel Ulrich Schmidlin (jungen Schmidlin / Schmidlin Caupo wird Gastwirt) verlegt die Brauerei in die Bäckergasse (Eckhaus am Weißengässchen). Dort besteht sie 200 Jahre!

1408
JOHANN SCHMID

2. Generation

Sohn Johann Schmid (als alt Schmidlin gest. 1439) verlegt die Brauerei in den Steuerbezirk „Porta Rott Turm“, Georgenstraße.

Hier ist ein Kupferstich der Ulrichskirche und des roten Tors in Augsburg
1386
HANS SMID

1. Generation

Ursprung der Brauerei Riegele, als Brauerei zum Goldenen Ross (Bierbrew Hans Smid)