Bier und Bierkultur

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Verkostung

Eine Bierverkostung ist ein wunderbarer Genuss für die Sinne. Vielleicht bald einmal bei uns im Bräustüberl? Wer weiß? - Hier schon mal die Anleitung für zu Hause!

Vor einer Verkostung unserer Biere sind zwei Dinge zu beachten. Zum einem die Temperatur der Riegele Spezialität, die Sie verkosten wollen. Eine zu niedrige Temperatur betäubt Ihre Geschmacksnerven und verhindert, dass sich so der volle Geschmack entfalten kann! Ein Degustationsbier sollte also nicht zu kalt getrunken werden, sondern bei einer Temperatur von ca. 10°-12 Grad verkostet werden.

Zum anderen die Wahl und Pflege des Bierglases. Form und Tiefe eines Glases wirken sich beim Trinken des Bieres auf die Aromawahrnehmung aus. Ist ein Glas offen geformt, dann wir das Getränk in den Mund geschüttet und trifft zunächst auf die hinten liegenden Geschmacknerven; die Bitternote gewinnt die Überhand. Ist ein Glas geschlossen geformt, saugt man quasi das Getränk in den Mund, das Malzaroma und die Fruchtigkeit werden unterstützt.

Bei einer Verkostung spielen drei Sinne eine Rolle. In der Reihenfolge: die Sicht, der Geruch und der Geschmack. Man kann aber auch das Gehör beteiligen z. B. wenn man das Zischen beim Öffnen einer Riegele Bierflasche beachtet, oder das Prickeln beim Einschenken des Bieres, oder auch das Platzen der Schaumblasen, wenn man das Glas Bier an das Ohr hält.

Betrachtet man sein Riegele Bier, so sollte man auf drei Elemente achten: der Schaum muss an den Glaswänden haften bleiben (wichtig: das Glas muss richtig gespült sein, sonst zerstört das Spülmittel die Schaumkrone!), die Blasen müssen klein und von regelmäßiger Natur sein, und schließlich muss das Bier von brillanter Farbe sein, außer natürlich bei unseren Weissbierspezialitäten, die unfiltriert belassen sind.

Dabei ist die Farbgebung natürlich Sortenabhängig und geht vom lichten Goldgelb des feinen Urhells über ein warmes Dunkelbraun beim Aechten Dunkeln bis hin zu einem tiefen Dunkelton beim Riegele Speziator!

Was den Geruchssinn betrifft, so muss man zuerst an der Riegele Bierspezialität riechen, ohne das Glas zu bewegen, damit man den vorherrschenden Duft wahrnimmt, den unser Bier enthält mehr als 650 Aromabestandteile. Dann kann man das Bier im Glas drehen, damit die sekundären Aromen freigesetzt werden. Sie werden feststellen wie fein der Geruch Ihres Riegeles ist. Ganz ohne Fehlgerüche, dafür schön malzaromatisch (Würziger Export), hopfenaromatisch (Augsburger Herren Pils) oder fruchtaromatisch (Sebastian Riegele Weisse).

Wenn man es schließlich genießt, so kann man sich zuerst darauf konzentrieren, den Geschmacksunterschied zwischen Schaum und Bier selbst zu vergleichen. Im Mund kann man den Grundgeschmack entdecken: die Süße auf der Zungenspitze, das Saure an den Seiten und das Bittere am Abgang. Mit Hilfe der Zunge kann man sich auch eine Vorstellung von der Dichte und der Textur eines Bieres verschaffen. Der Gaumen ist nicht zu vernachlässigen, denn darüber nimmt man Alkohol, Adstringenz (Zusammenziehen) und Prickeln wahr. Nach dem Herunterschlucken bleibt der Grundgeschmack erst auf der Zunge haften und verliert sich mehr oder weniger schnell. Genau in diesem Augenblick kann man die Bitterkeit eines Bieres schmecken.

Der Brauer unterscheidet übrigens zwischen drei Phasen des Verkostens:

Unser Braumeister empfiehlt:

Eines gilt immer: Jede Spezialität ist ein Genuss! Wir wünschen Ihnen immer eine handbreit Riegele im Glas! …schönes Leben hier!

am besten schmeckt's natürlich in Gesellschaft mit Freunden!

 

 

Philosophie

Die Philosphie des Brauhaus Riegele, seiner Mitarbeiter und all' seiner Freunde! …schönes Leben hier!

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