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Nach Lockdown: tim öffnet wieder Museumsbesuche ab 13. März 2021 möglich

Nach langen Monaten des Corona-Lockdowns öffnet das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) demnächst wieder für den Publikumsverkehr. Wie Museumsdirektor Dr. Karl Borromäus Murr heute (5.3.21) bekannt gab, sind Besuche des tim unter Hygieneauflagen ab Samstag, den 13. März 2021 wieder möglich. Murr: „Wir sind sehr glücklich, bald wieder Besucher*innen vor Ort im tim begrüßen zu dürfen. Die Corona-Krise war und ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, bei deren Bewältigung gerade kulturelle Angebote dringend gebraucht werden.“

Murr erläuterte, dass in der kommenden Woche bis zur Wiedereröffnung am 13. März Videoaufzeichnungen für ein Musikprojekt mit dem Staatstheater Augsburg im tim stattfinden werden. „Wir freuen uns sehr, dass das Staatstheater für mehrere Tage zu Filmaufnahmen im tim zu Gast sein wird. So können wir kulturübergreifend und solidarisch unseren Beitrag dazu leisten, Kammermusik in besonderer Atmosphäre für das online-Publikum stattfinden zu lassen.“ Anders als die Museen müssten die Theater noch länger im Lockdown verharren, so Murr. Laut Murr hat das tim neben seiner attraktiven Dauerausstellung zum Re-Start nach dem Lockdown bereits zwei neue Sonderausstellungen im Angebot. So erwarten die Besucher*innen im Foyer des Museums eindringliche Motive des Augsburger/Berliner Fotografen Nikolas Hagele.

Murr: „Unter dem Titel ´Hybrids´ vereinen sich in Hageles Aufnahmen Körper, Kleider und Textilien zu skulpturalen Mischwesen. Der Künstler hat hierzu Tänzer in Second-Hand-Textilien gehüllt
und zu eigentümlich hybriden Figuren verschmolzen. Die Fotos werfen Fragen zu gesellschaftlicher Verantwortung, sozialer Identität und ökologischer Nachhaltigkeit auf.“

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Ideensuche für das Traumhaus - Tipps und Tricks

Wohnen bedeutet für die meisten Menschen mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Mit der Art ein Haus oder eine Wohnung einzurichten, zeigen wir sehr viel von unserer Persönlichkeit. Auch die Wohnform und Bildung von Wohneigentum sagt eine Menge über einen Menschen aus.

Warum es das eine Traumhaus nicht gibt
Häuser sind so individuell wie ihre Bewohner. Jeder hat andere Interessen und Vorstellungen von seinem Leben. Leidenschaftliche Köche bestehen auf eine großzügige und helle Küche, Heimwerker auf einen Hobbykeller und Partylöwen auf eine coole Bar. Auch nach außen hin zeigen sich Geschmack und Lifestyle. Dachform, Fassadenfarbe und verbaute Materialien spiegeln den Nachhaltigkeitsgedanken wieder. Zuletzt sind die Steingärten in die Kritik geraten, weil zwar viele vom eigenen Haus träumen, aber die Grundstückspflege nicht zu aufwendig sein soll. Auf den Wunsch nach Individualität gehen inzwischen auch die Anbieter von Fertigbauten ein. Kein vorgefertigtes Musterhaus gleicht mehr dem anderen, obwohl alle nach demselben Grundmodell gebaut wurden.

Die Traumhäuser sind oft an Regionen oder Lebensweisen gekoppelt. Der Bauernhof, die Fischerhütte, ein Gutshaus, eine Finca oder das irische Cottage, müssen keine Träume bleiben. Selbst dann nicht, wenn das Geld für Wohneigentum fehlt, kann durch Renovierung und Dekoration das Flair des Traumhauses geschaffen werden.

Mit Kreativität dem Traumhaus näher kommen
In Verbindung mit dem Traumhaus, fällt der Blick natürlich immer auch auf den Geldbeutel. Mit verschiedenen Techniken, einfachen Materialien und etwas Kreativität, lassen sich jedoch innen und außen viele Accessoires erschaffen, die den Stil des Traumhauses auch bei kleinem Budget nachempfinden. Selbst in Mietwohnungen lassen sich maritimes Flair oder Loft-Atmosphäre mit wenig Aufwand gestalten.

Böden können mit PVC Belägen zu Dielen, Fliesen oder Steinböden verwandelt werden. Dies ist nicht teuer und lässt sich bei Auszug leicht wieder entfernen. Fototapeten oder Paneele decken Wände ab und schaffen den Eindruck von Mauerwerk, Blick aus dem Fenster aufs offene Meer hinaus oder was auch immer, der Traum von Haus für den Einzelnen bedeutet. Dank moderner 3D Drucke, können sogar Treppenstufen realistisch nachempfunden werden. Inspirationen sind in Katalogen oder beim Besuch eines Musterhauses reichlich zu finden. Denn Häuser, die zur Besichtigung freigegeben sind, werden besonders schön dekoriert und zum Haustyp passend eingerichtet.

My Home is my castle
Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch? Zuhause ist dort, wo wir uns wohlfühlen. Viel mehr als Mauerwerk und Wandfarbe wird dies jedoch auch von Menschen bestimmt, mit denen wir zusammenleben oder die uns besuchen. Ob idyllisches Rustico in der Toskana oder ein schottisches Landhaus, Bewohner und Gäste suchen Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Dass Wohnen ein relevantes Thema für die Partnersuche ist, ist daher nicht verwunderlich. Menschen mit ähnlichen Träumen haben gemeinsame Ziele. Und für die Realisierung des Traumhauses ist tatkräftige Unterstützung kein Nachteil. Denn mit einer Immobilie endet die Arbeit nie.

Fazit: Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Wie eintönig würden Orte wirken, wenn alle Häuser gleich aussähen? Ob der Traum vom eigenen Haus wahr wird oder nicht, muss nicht allein von den Finanzen abhängen. Das Traumhaus, kann aber auch ein Traum mit bösem Erwachen sein, vor allem wenn es einen in alte Gemäuer wie Guts- oder Bauernhäuser zieht. Doch ein Happy End entschädigt auch dann für alles.

Bild: Felix Mittermeier / pixabay
(PM / Pit Eberle)

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Der Augsburger David Wojcik ist German Design Award Newcomer 2021

* Für seine Designprojekte, wie beispielsweise den Prototypen eines innovativen Blutreinigungsgeräts wurde der Mitgründer der Kreativagentur INNOIT und des Marktplatzes Boxbote erneut ausgezeichnet.
• Der Newcomer Award des Rats für Formgebung ist eine einmalige Auszeichnung, fördert junge Designerinnen und Designer und ist mit 15.000 Euro dotiert

David Wojcik, 1989 in Augsburg geboren, studierte Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. 2016 entwarf er im Rahmen seiner Bachelorarbeit den ersten Prototypen von “Bloop”, einem innovativen Blutrecyclinggerät, das in medizinisch schlecht entwickelten Regionen das Problem der Blutverunreinigung lösen könnte. Bereits während seines Studiums gehörte er im Jahr 2015 zu den Gründern von BOXBOTE, einem Augsburger Marktplatz mit mehr als 80 Angestellten, wo er die Leitung für den Bereich Design verantwortet. 2017 war er zudem Mitgründer der Marketingagentur INNOIT, die zwölf Mitarbeiter beschäftigt und in der er als Creative Director tätig ist. 2019 wurde die Abschlussarbeit des umtriebigen Augsburgers
bereits im Museum of Science in London ausgestellt. Die Auszeichnung durch den German Newcomer Design Awards freut ihn nun aber besonders: “Obwohl mein Bachelorarbeitsprojekt nun
schon einige Zeit zurück liegt, freue ich mich dennoch sehr über die Auszeichnung vom Rat der Formgebung. Es ist nicht nur eine tolle Wertschätzung meiner Idee, sondern ermöglicht mir auch den Zugang zu einem wertvollen Netzwerk an führenden Köpfen der designorientierten Wirtschaft, das sicher auch für zukünftige Projekte spannend sein wird.

Internationales Aufsehen mit „Bloop“
Zahlreiche Operationen enden in Entwicklungsländern tödlich aufgrund mangelnder Blutkonserven. David Wojcik, hat im Zuge seiner Bachelorarbeit 2016 ein Gerät entwickelt, das genau hier ansetzt. Bloop ist aktuell noch ein Prototyp. Um es direkt in einem Krisengebiet zu testen, müsste es weiterentwickelt und aus Kunststoffen für die Medizintechnik gefertigt werden. Durch die Publikationen, Awards und Ausstellungen konnte David Wojcik mittlerweile unzählige Menschen erreichen, die von solch einer Notlage in den Entwicklungsländern nicht gewusst haben. Mit etwas Glück sind hierbei wiederum Personen dabei, die dadurch motiviert sind, ihren Teil zu Verbesserung der Lage beizutragen.

Augsburger Gründervorbild
„Lösen wir damit ein Problem“ so lautet oftmals die Frage des Seriengründers David Wojcik, wenn er mit seinen Gründungskollegen Raimund Seibold und Hans Mina neue Geschäftsideen diskutiert. David Wojcik liebt es Produkte zu designen und Probleme zu lösen. Aktuell kreiert er mit seiner Kreativagentur in erster Linie eindimensionale Marketingkonzepte aber schon bald möchte er wieder seiner Passion nachgehen und dreidimensionale Produkte auf den Markt bringen. David Wojcik und seine Mitgründer ergeben ein heterogenes Team, welches seit 2015 die Augsburger Gründerlandschaft beeinflusst.

Der Newcomer Award des Rat für Formgebung ist eine einmalige Auszeichnung und fördert junge Designerinnen und Designer, die durch außergewöhnliche Leistungen und kreatives Talent auf sich
aufmerksam machen. Für die ausgezeichneten jungen Gestalter ist das Renommee des Wettbewerbs und die mit ihm verbundene internationale Publizität besonders wertvoll. Um die dotierte
Auszeichnung kann man sich nicht bewerben – Vertreter von Hochschulen oder der Rat für Formgebung schlagen die Nominierten vor. Die international besetzte Jury des German Design Award
wählt aus allen Nominierten die fünf Finalisten aus. Darüber hinaus bietet der Rat für Formgebung allen Finalisten bei einer Reihe von exklusiven Anlässen die Gelegenheit, führende Köpfe der designorientierten Wirtschaft aus seinem Netzwerk kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen. (pm)

Foto: Adrian Beck

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"Wir freuen uns darauf, dass wir als Buchhandlung und geistige Tankstelle unsere Augsburger Buchhandlung am Obstmarkt wieder öffnen können", erklärt Inhaber Kurt Idrizovic. Öffnungstermin ist für Buchhandlungen, die während der zweiten Welle durch die Corona-Pandemie für den Publikumsverkehr schließen mussten, Montag, der 8. März 2021. "Dann sind wir wieder für unsere Leserinnen und Leser bei offener Türe im Laden anwesend, damit sie sich ihren vermissten Lesestoff bei uns endlich wieder besorgen können", meint Idrizovic.

Und weil das Idrizovic so freut, wird er allen Besucherinnen und Besuchern, die an diesem Montag zur Öffnungszeit bei ihm vorbeischauen und zur Wieder-Eröffnung der Buchhandlung gratulieren, ein kleines Geschenk überreichen: ein Diogenes-Taschenbuch! Dazu natürlich ein Blümchen. Welches? Weil das mit einem leckeren Schluck Augsburger Bier gefeiert werden sollte, gibt’s noch eine Flasche Blümchen-Bier der Augsburger Brauerei Thorbräu dazu.

Bild und Text: lima423

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Ruth Berlau, Helene Weigel, Margarete Steffin: Brechtfestival verlängert zum Weltfrauentag

• Festivalprogramm am 07. und 08. März (Weltfrauentag) nochmals zwei volle Tage in der Mediathek verfügbar
• Festivalpass (12 Euro) online kaufen lohnt sich bis zum Schluss
• Meret Becker ist Neuzugang im Programm
• New York Times berichtet über das Brechtfestival

Das Augsburger Brechtfestival widmet sich 2021 Persönlichkeiten und Künstlerinnen wie Ruth Berlau, Helene Weigel und Margarete Steffin, die mit Bertolt Brecht gearbeitet haben, sowie literarischen Frauenfiguren aus dem Kosmos des Autors. Da der Folgetag des eigentlichen Festivalendes zufällig der 8. März, also der Weltfrauentag, ist, verlängert die Stadt Augsburg als Veranstalterin spontan das Angebot um einen Tag. Somit bietet die Mediathek auf brechtfestival.de am 7.3 und auch am 8.3. nochmals Zugang zu allen kostenpflichtigen Produktionen des Festivals. Nur die Produktion „Medeamaterial“ wird ausschließlich über das Staatstheater angeboten. Wer bereits einen Festivalpass (12 Euro) hat, kann sich nochmals die persönlichen Highlights aus den über 50 Clips und Filmen sowie Hörspielen und einem Dokumentarfilm ansehen. Wer das Festival bis jetzt verpasst hat, kann auch jetzt noch eintauchen und sich das Programm in Ruhe ansehen. Die Beiträge haben meist eine Dauer von 5 bis 40 Minuten – dazu gehören Filme mit unterschiedlichster Ästhetik, Trickfilme, Puppentheater, Lesungen, Musik- und Poetry-Performances.

Das Festival findet in diesem Jahr erstmals digital statt – mit einer Mischung aus Streams vorbereiteter Filme, Live-Talks mit Beteiligten (aus dem Babylon Kino Berlin) und Online-After-Show-Treffen mit Gästen, Festivalmachern, Künstlerinnen und Künstlern in der „virtuellen Kantine des digitalen Festivals“, so Festivalleiter Jürgen Kuttner. Die Vorbereitungszeit war äußerst knapp – die Ergebnisse sind umso überraschender und ernten viel positive Resonanz und Anerkennung: „Die Kunst, die das Brechtfestival (...) vorschlägt, ist unbedingt ein Ausweg“, urteilt die Süddeutsche Zeitung über den Festivalstart. Stefan Keim sagt im Deutschlandfunk Kultur über einen kurzen Clip der Puppenspielerin Suse Wächter: „Allein für diese vier Minuten hat sich das Festival gelohnt“. Und Adam Goldmann berichtet in der New York Times „The robust program offers a vaster spectrum of theater, music, multimedia art and literature in a single place than anything else I’ve seen in the last 12 months.
By dint of creative planning and professionalism, the artistic team has found ways to excite, surprise and delight the festival’s remote audience.“

Relativ spontan kommt nun noch ein Beitrag von Meret Becker hinzu. Die Premiere von „Für die im Dunkeln – Brecht ist Jetzt“ ist geplant für Samstag, 6.3.2021. Was neben den kostenlosen Angeboten auf der Webseite das tagesaktuelle Programm und die Mediathek zu bieten haben, ist übersichtlich im PDF auf https://brechtfestival.de/programm/ zu sehen.

Info: Am 7. und 8. März sind nochmal alle Festival-Beiträge (außer die Produktion „Medeamaterial“ des Staatstheaters) ganztags in der Mediathek des Brechtfestivals unter https://brechtfestival.de/mediathek/ abrufbar. Den Einlass-Code bzw. Festivalpass, den man dafür braucht (falls man ihn nicht schon hat), kauft man ebenfalls online (12 Euro).

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