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Neustart für das Augsburger Brechtfestival - Der , Musiker, Kulturanthropologe und Dramaturg Julian Warner wird das Festival ab 2023 künstlerisch leiten

• Überregionales Expertengremium spricht sich für Julian Warner als neuen künstlerischen Leiter für das Brechtfestival der nächsten drei Jahre aus
• Das vorgeschlagene Konzept konnte durch genreübergreifende Expertise aus den Bereichen Kuration, Performance, Kunst, Musik und Wissenschaft überzeugen
• Brechts Idee eines dialektischen Theaters für alle soll weiterentwickelt werden

Beim Brechtfestival Augsburg sind seit dieser Woche die Weichen für die künstlerische Leitung ab 2023 gestellt. Der Musiker, Kulturanthropologe und Dramaturg Julian Warner wird die Jubiläumsausgabe zu Brechts 125. Geburtstag und die beiden darauffolgenden Festivalausgaben als Kurator gestalten. Dies ist das Ergebnis einer mehrstündigen Auswahlsitzung mit lokalen und nationalen Expertinnen und Experten vom Montag, den 20. September in Augsburg. Warners Konzept konnte die anwesenden Jurorinnen und Juroren vor allem durch seinen zukunftsorientierten Ansatz im Umgang mit Brechts genreübergreifendem Erbe gewinnen:

„Das Brechtfestival Augsburg soll der Ort werden, an dem Brechts Idee eines dialektischen Theaters weiterentwickelt wird. Keine Musealisierung auf der Guckkastenbühne, sondern brechtsche Experimente in der ganzen Stadt, Neuproduktionen, Gastspiele sowie eine Erweiterung der Brechtnacht um ein internationales Residency-Programm sollen die Säulen des Brechtfestivals ab 2023 bilden. Hybride internationale Symposien sollen die Anbindung des Festivals an den zeitgenössischen Brechtdiskurs verstetigen.“ Dazu will Warner nachhaltige Beziehungen zu Augsburger Communities aufbauen und diese in Kontakt zu internationalen Künstlerinnen und Künstlern bringen.

„Ich freue mich, dass wir mit Julian Warner einen vielseitig vernetzten und experimentierfreudigen Festivalmacher gewinnen, der eine pointierte Sicht auf die Potenziale und Bedürfnisse des Festivals mitbringt.“, erklärt Jürgen K. Enninger, Referent für Kultur, Sport und Welterbe der Stadt Augsburg. Er selbst zeigt sich als stimmberechtigtes Mitglied des Gremiums sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis des partizipativen Auswahlverfahrens: „Ich bin sicher, dass es Julian Warner mit dem Brechtbüro gelingen wird, ein Festival für Augsburg zu gestalten, das aus seiner lokalen Verankerung heraus mit vielfältigen Impulsen von außen eine hohe Strahlkraft für die Republik und die internationale Brechtgemeinschaft entfalten wird.“ Besonders begrüßenswert sei der Ansatz einer nachhaltigen Zusammenarbeit mit lokalen Communities, die den brechtschen Gedanken des selbstemanzipierten Lernens ästhetisch und praktisch erforschen, aber auch Verbindungen in transkulturelle Handlungsfelder herstellen.“

Die Bewerbung konnte sich in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren unter ca. 20 Anwärterinnen und Anwärtern aus Deutschland und Übersee durchsetzen. Zum Auswahlgespräch nach Augsburg waren insgesamt fünf Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen. Der Vertrag mit dem neuen Festivalleiter wird mit der Zustimmung des kommenden Kulturausschusses rechtsgültig.

Biographie Julian Warner
Julian Warner arbeitet als Kulturanthropologe transdisziplinär in den Bereichen Kuration, Musik, Performance-Kunst und Wissenschaft. Er ist künstlerischer Leiter des Festivals 2022 der KulturRegion Stuttgart und Co-Kurator für das internationale Theaterfestival SPIELART. Unter dem Alias Fehler Kuti veröffentlicht er anti-rassistischen Pop, u.a. das Album "Schland Is The Place For Me" auf Transistor, dem Label von The Notwist. Er war Performer diverser Essay-Performances mit Oliver Zahn sowie Dramaturg und Ethnograph von Anta Helena Reckes Schwarzkopie Mittelreich. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er am Institut für Kulturanthropologie der Georg-August-Universität Göttingen und ist Ko-Herausgeber des Sammelbandes ALLIANZEN— Kritische Praxis an weißen Institutionen sowie Herausgeber des kürzlich erschienen Diskussionsbandes AFTER EUROPE - Beiträge zur dekolonialen Kritik (Verbrecher Verlag, 2021).

Foto: Gerald von Foris

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Am 24. September ruft Fridays for Future erneut unter dem Motto #AlleFürsKlima zum globalen Klimastreik auf. Auch in Augsburg wird es Proteste geben.

Zwei Tage vor der Bundestagswahl wird die Bewegung generationenübergreifend beweisen, dass das Klimathema das wahlentscheidende Thema sein muss und wird. Die bevorstehende Wahl bestimmt über unser aller Zukunft. Die Folgen der Klimakrise sind schon jetzt auch hier in Deutschland zu spüren und könnten sich dramatisch verschlimmern, wenn wir nicht sofort
einschreiten, wie der neue IPCC-Bericht erneut verdeutlicht hat.

"Die sintflutartigen Regenfälle im Juli mit zahllosen Todesopfern und Schäden in Milliardenhöhe haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Klimakatastrophe schon direkt vor unserer Haustür ist", mahnt der Student Rafael Engel. "Doch nicht mal das hat gereicht, um die Politik endlich wachzurütteln!", beklagt der 21-Jährige. Die nächsten vier Jahre sind die letzte Chance, konsequente Maßnahmen zu ergreifen, um die dramatischen Folgen der Klimakrise einzudämmen und das Schlimmste zu verhindern. "Wir als Fridays for Future warnen: Wir können und dürfen nicht mehr auf die leeren Versprechungen lobbyhöriger Politiker*innen hoffen, die wissentlich diese letzte Gnadenfrist verstreichen lassen wollen".

In der letzten Sitzungswoche verabschiedete der Bundestag – zum zweiten Mal – ein völlig unzureichendes Klimagesetz und begab sich danach selbst in die Sommerpause. "Das ist ein
klimapolitisches Desaster, die Physik macht keine Sommerpause", meint Schülerin Anouk Zenetti (14). "Die Politiker*innen steuern sehenden Auges in die größte Katastrophe, der die Menschheit je gegenüberstand und legen die Hände in den Schoß. Niemand darf dieses ewige Däumchendrehen beim Klimaschutz länger tolerieren.", ergänzt die 17-Jährige Schülerin Eva Stoffels.
"Wir werden nicht mehr warten. Es darf kein 'weiter so' geben. Wir gehen für eine Legislaturperiode der Klimagerechtigkeit auf die Straße. Wir demonstrieren am 24. September ab 16 Uhr in Augsburg – für den Wandel, für Klimagerechtigkeit. Wir werden uns auf der gesamten Maxstraße versammeln, um anschließend durch die Straßen Augsburgs zu ziehen. Mit einer großen Demo werden wir ein Zeichen setzen und unseren Forderungen Gehör verschaffen".

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Einmal im Jahr fühlt man sich in Augsburg wie in einem riesigen Parc fermé für klassische Fahrzeuge. Immer am letzten Sonntag im September treffen sich in der historischen Maximilianstraße der Fuggerstadt die Fahrerteams von rund 100 Oldtimern zur Rallye.

Die Fuggerstadt Classic startet und endet direkt vor dem Hotel Maximilian´s. Auf einer 160 km langen Strecke geht es auf meist unbekannten kleinen Straßen durch Augsburg Stadt und Land.

Oldtimer-Fahrvergnügen auf kleinsten Nebenstraßen durch malerische Landschaften, mit der Historie und dem Ambiente der angrenzenden Landkreise. Hier bildet Fahrspaß und Kultur einzigartige Symbiose und den idealen Rahmen für einen stilvollen Tag mit dem Oldtimer.

Während der Eintages-Rallye haben die Piloten unterschiedlichste Prüfungen und Aufgaben zu erfüllen
Zudem findet der Wettbewerb "Augsburger Eleganzen" mit Siegerehrung im Herzen der Maximilianstraße statt. Die Charity-Rallye Fuggerstadt Classic ist klimakompensiert.

Start ist um 10:00 Uhr in der Maximilianstraße, die Zieleinfahrt erfolgt gegen 15:00 Uhr.

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25. & 26. September: Das Turamichele öffnet sein Fenster im Perlachturm

Auch ohne sein traditionelles Turamichele-Familienfest kommt Augsburgs beliebtester Kinderheld am 25. und 26. September aus seinem geschmückten Fenster im Perlachturm. Familien sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen – und können sogar vor Ort einen Luftballon kaufen, um diesen auf eigene Faust steigen zu lassen und damit am großen Turamichele-Gewinnspiel teilzunehmen. Zusammen mit seinen Partnern hat Augsburg Marketing auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Aktionen rund um das Turamichele für alle Kinder aus Augsburg und der Region organisiert.

Alle Kinder aus Augsburg und der Region können sich freuen: Am 25. und 26. September begrüßt sie das Turamichele stündlich zwischen 10 und 18 Uhr aus seinem geschmückten Fenster im Perlachturm, allerdings ganz ohne Familienfest auf dem Rathausplatz. Damit die Kinder trotzdem wieder ein Stückchen Normalität erleben, gibt es einen mobilen Luftballonverkauf auf dem Rathausplatz. Diese können die Kinder auf eigene Faust steigen lassen und nehmen damit am großen Turamichele-Gewinnspiel teil. Die Teilnahme ist auch wieder online auf augsburg-city.de möglich, außerdem sind die Postkarten in den Straßenbahnen und in der Bürgerinfo erhältlich, die direkt an Augsburg Marketing geschickt werden können. Teilnahme- bzw. Einsendeschluss ist der 3. Oktober 2021.

Es warten zahlreiche tolle Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro auf die Kinder und ihre Familien – der Hauptpreis ist eine Fahrt mit dem Heißluftballon über Augsburg für vier Personen. Darüber hinaus gibt es neben Eintrittskarten für zahlreiche Attraktionen in der Stadt und Region (u.a. Exus Sporterlebniswelt, Therme Erding, Jump Town, Legoland Deutschland, Botanischer Garten, Ravensburger Spieleland, Zoo) auch viele Sachpreise von Augsburger Händlern, Vereinen und Unternehmen wie Deuter, AEV, BIB Augsburg, Bäckerei Wolf, Altstadtbuchbinderei, Koffer Kopf, Rahmenhandlung Heydel, Woll-Schaefer u.v.m. sowie Gutscheine für tolle Gastro- und Shoppingerlebnisse in der Stadt für die ganze Familie (z.B. bei Bücher Pustet, Peter Pane, Schlosser’sche Buchhandlung, Wöhrl, Boesner). Danke an alle anderen Partner, Einzelhändler und Firmen, die Preise gestiftet haben.

Das Turamichele geht in die Schule
Zum Michaelitag am 29. September bringt Augsburg Marketing gemeinsam mit den Partnern swa, rt.1 und Augsburger Allgemeine auch wieder Ballons in 19 Augsburger Grundschulen, deren Schüler um 12 Uhr stellvertretend für alle Augsburger Kinder, die Friedensgrüße in den Himmel schicken.

Hinweis:
Augsburg Marketing legt großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit, daher sind die Luftballons aus Naturlatex und werden mit Öko-Verschlüssen und Papierbändern fixiert.

Danke an alle Unterstützer, die das Turamichele auch in diesem Jahr ermöglicht haben:
• Stadtwerke Augsburg
• Hitradio rt.1
• Augsburger Allgemeine
• Stadtsparkasse Augsburg
• Neue Szene
• Exus Sporterlebniswelt
• AWI Treuhand – Steuern, Wirtschaft, Recht
• WBG – Wohnbaugruppe Augsburg
• Scheidle & Partner – Rechtsanwälte, Steuerberater
• Köhninger GmbH
Weitere Informationen zum Turamichele auf augsburg-city.de/turamichele
Pressekontak

Foto: Michael Richter

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Stadt richtet Beratungstelefon zur Radikalisierungsprävention ein Angehörige, Befreundete und Lehrkräfte von Betroffenen erhalten kostenlos und anonym Hilfe

* Betreuung durch „Violence Prevention Network“
* Rückkehrmöglichkeiten in die Gesellschaft
* Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens
* Dreiklang aus Vorbeugen, Unterstützen und Eingreifen

Die Corona-Pandemie hat eine zusätzliche Dynamik in Radikalisierungsprozesse gebracht: Rechtsextremistisch ausgelegte Verschwörungsideologien vermischen sich mit vermeintlich bürgerlichen Positionen. Vor diesem Hintergrund wird die Gefahr einer Radikalisierung häufig oder zu spät erkannt. Deshalb hat die Stadt Augsburg ein kostenloses und anonymes Beratungstelefon eingerichtet, das von Fachkundigen der gemeinnützigen GmbH „Violence Prevention Network“ betreut wird. Das Angebot richtet sich gezielt an Angehörige, Freunde und Freundinnen wie auch an
Lehrkräfte von Betroffenen, für die es oft schwierig ist zu erkennen, ob bereits ein Radikalisierungsprozess eingesetzt hat. Sie erfahren hier, wie sie eine betroffene Person demütigungsfrei ansprechen und eine Rückkehr in die Gesellschaft ermöglichen können. Das anonyme Beratungstelefon ist Montag bis Freitag von erreichbar. Fragen können auch per Mail an
augsburg@violence-prevention-network.de gestellt werden.

„Nehmen radikale Tendenzen in den Blick“
Ordnungsreferent Frank Pintsch: „Das anonyme Beratungstelefon ist ein sehr wichtiger Baustein der Radikalisierungsprävention in Augsburg. Augsburgerinnen und Augsburger haben hier die Möglichkeit, bei Fragen und Sorgen Rat und Information einzuholen. Mit dem Beratungstelefon leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens in unserer Stadt und zur Förderung unserer freiheitlichen Demokratie. Radikale Tendenzen nehmen wir in den Blick, die Stadt fördert das friedliches Miteinander aller Menschen in Augsburg.“

Interventions- und Beratungsprojekt zur Deradikalisierung
Das Beratungstelefon zur Radikalisierungsprävention gehört zur Pilotphase von „M.O.D.E.R.A.T.I.O.N. Augsburg“, einem Interventions- und Beratungsprojekt zur Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung von Menschen mit rechtsextremer Orientierung. Es steht für: Modulare Organisation der Deradikalisierung Extrem Rechter Ansichten – Task Force der Interventions-Orientierten Netzwerkarbeit Augsburg. Ziel ist es, gerade bei jungen Menschen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren oder die bereits erkennbar einem Radikalisierungsprozess im Kontext von Rechtsextremismus unterliegen, Veränderungsprozesse zu initiieren und mögliche Ausstiege zu begleiten. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Büro für Kommunale Prävention Augsburg und Violence Prevention Network gGmbH. Das gesamte Projekt „M.O.D.E.R.A.T.I.O.N.“ wird gemäß einem Beschluss des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

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