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Fridays for Future Augsburg ist stolz, ein Preisträger des diesjährigen Augsburger Zukunftspreises zu sein. Die hauptsächlich aus Jugendlichen bestehende Klimagerechtigkeitsbewegung sieht die Auszeichnung als wichtiges Zeichen der Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft unserer Gesellschaft an. Sie schafft Sensibilität dafür, dass wir in der Gegenwart die Möglichkeit haben, unsere Zukunft gemeinsam lebenswert zu gestalten und ermutigt viele Augsburger*innen dies weiterhin zu tun. Diesem Zweck dient auch der Augsburger Zukunftspreis.

"Wir müssen den Preis dennoch kritisch hinterfragen", so Fridays-for-Future-Mitglied und Schüler Leon Ueberall (17). Der Preis wird von einer Jury bestimmt, die zu einem entscheidenden Teil aus jeweils einem Mitglied aller Fraktionen im Stadtrat besteht.

Dieses Jahr war in der Jury ein Mitglied der AfD und hielt die erste Laudatio für einen der Preisträger. Da die AfD bundesweit, aber auch lokal in Augsburg menschenrechtsverletzende, undemokratische und klimaleugnende Meinungen öffentlich kommuniziert, muss die Augsburger Zivilgesellschaft sich klar von der AfD und deren Überzeugungen distanzieren.

"Wir sind uns sicher, dass wir nicht durch den AfD-Stadtrat, sondern trotz seiner Beteiligung in der Jury gewonnen haben", meint Fridays-for-Future-Mitglied und Schüler Levin Hasselmeyer (17). "Dass er so einen wichtigen Platz in der Online-Preisverleihung des Zukunftspreises erhielt, sehen wir aber als ein großes Versäumnis der Stadt an. Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit funktioniert nur mit echtem Klimaschutz und nur mit Zusammenhalt und sozialer Gerechtigkeit. Die AFD leugnet den Klimawandel, polarisiert und hetzt. Sie ist also in keinerlei Hinsicht eine zukunftstaugliche und an Nachhaltigkeit interessierte Partei. Sie darf nicht die Stadt Augsburg bei einem so wichtigen Auftreten wie der Online-Zukunftspreisverleihung repräsentieren."

Fridays for Future Augsburg distanziert sich klar von den Überzeugungen der AfD. Wir sind eine Bewegung aus Menschen, die miteinander eine gerechte und lebenswerte Zukunft gestalten wollen. Dazu müssen die Gerechtigkeitsfragen der heutigen Welt gemeinsam gedacht und gelöst werden. "Klimaschutz muss sozial gerecht sein und soziale Gerechtigkeit funktioniert nur, wenn die Klimakatastrophe aufgehalten werden kann", so Fridays-for-Future-Mitglied und Schülerin Lara Sylla (16). "Wir müssen die Kliamkrise stoppen und gleichzeitig den Menschen, die jetzt schon vor den Folgen der Erderhitzung fliehen Schutz gewähren."

Deswegen spendet Fridays for Future Augsburg das Zukunftspreisgeld an Sea-Watch e.V. und das Augsburger Grandhotel Cosmopolis.

"Klimaschutz bedeutet Menschenleben retten. Das fängt mit einer klaren Distanzierung von menschenrechtsverachtenden und klimaleugnenden Parteien an.", so Paula Stoffels (18).

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Die steigenden Infektionszahlen und möglichen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen versetzen die bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen in Alarmstimmung. Besonders massive wirtschaftliche Auswirkungen befürchten die Unternehmen aus Gastronomie, Tourismus, Messe- und Veranstaltungsgewerbe sowie der innerstädtische Einzelhandel, so das Ergebnis einer Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), an der sich auch die IHK Schwaben beteiligt hat. „Während wir Ende September von einer wieder anziehenden Konjunktur in Bayerisch-Schwaben berichten konnten, hat sich die Stimmung nun wieder merklich verschlechtert“, stellt Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, fest.

Die Auswertung der Umfrage für Bayerisch-Schwaben zeigt die alarmierende Lage in der Region: Bereits jetzt verzeichnen branchenunabhängig 57 Prozent aller befragten Unternehmen eine sinkende oder komplett ausfallende Nachfrage wegen der Corona-Maßnahmen. Bei einer Verlängerung des zweiten Lockdown rechnet jedes dritte Unternehmen mitweiteren Umsatzeinbußen von über zehn Prozent bis zum Jahresende.„In den stark betroffenen Branchen geht es schon jetzt für viele ums nackte Überleben,da die Unternehmen in den vergangenen Monaten ihre liquiden Mittel und ihr Eigenkapital aufgebraucht haben.“, sagt Kopton.

„Wenn der derzeitige Lockdown verlängert wird, befindet sich nach eigener Aussage 17Prozent der Betriebe in einem Liquiditätsengpass, 13 Prozent reden sogar von Insolvenzgefahr“, warnt Kopton weiter. Die IHK Schwaben fordert gemeinsam mit den anderen Industrie- und Handelskammern in Bayern die gezielte und damit auch Steuermittel sparende Fortsetzung der Zuschussprogramme für die Wirtschaft, die Hand in Hand mit Corona-Einschränkungen entwickelt werden müssen. Beispielgebend ist die Möglichkeit des steuerlichen Verlustrücktrags auf drei Jahre, damit Corona-Verluste mit Unternehmensgewinnender Vorjahre verrechnet werden können.

Annähernd jeder zweite Arbeitgeber musste aufgrund von Quarantäne- oder Isolationsmaßnahmen bereits auf Mitarbeiter verzichten. Daher warnen der BIHK und die IHK Schwaben vor einer substanziellen Schließung der Schulen und Kinderbetreuung. Dies wäre für die Unternehmenein schwerer Schlag, da viele Mütter und Väter schon jetzt aufgrund der Corona-Krise vor großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen. Fast 57 Prozent der Unternehmen haben Probleme, da Beschäftigte aufgrund verzögerter Testergebnisse in Quarantäne bleiben müssen.

„Die Krise trifft nicht nur die Unternehmen, die aufgrund des Lockdowns unmittelbar schließen mussten. Es gibt nur ganz wenige Unternehmen, die im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus rechnen. Daher brauchen wir überall dort, wo die Folgen besonders dramatisch sind, gezielt und vor allem schnelle und unbürokratische Unterstützungsmaßnahmen der Politik“, fordert Kopton. Als sinnvolle Maßnahmen nennen die Befragten neben der Ausweitung der steuerlichen Verlustverrechnung (48 Prozent), die Verlängerung der Mehrwertsteuer-Senkung (45 Prozent), die Ausweitungen der Außerordentliche Wirtschaftshilfe (40 Prozent) sowie der Überbrückungshilfe III (38 Prozent). (pm)

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„Das Virus prosperiert durch menschliche Nähe“

Ministerpräsident Markus Söder macht sich am UKA ein Bild der Lage vor Ort. Er spricht mit Mitarbeitern und sichert jegliche Hilfestellung zu. Großes Lob: Unglaubliche Arbeit, die ihr hier leistet! Prof. Beyer schildert die aktuelle Situation

Von Ines Lehmann
Ein Virus, zwei Wellen. Und es steht fest, dass sich beide eklatant voneinander unterscheiden. In der ersten Welle war die Spitze bei 43 Covid-19-Patienten erreicht, Stand heute, Donnerstag, 19. November, werden am UKA 131 Covid-19-Patienten behandelt, inklusive Verdachtsfälle und 36 intensiv-medizinisch behandelte Covid-Patienten. Schon nach der ersten Woche der zweiten Welle wurde das Stufenkonzept des UKA auf Stufe 5 angepasst. Das bedeutet massive Umstrukturierungen auf den Stationen und beim Personal. Es gibt Stand heute 46 Todesfälle in Augsburg, 22 allein in den letzten zehn Tagen. Das Virus ist ansteckender und pathogener, salopp ausgedrückt heißt das, Patienten der zweiten Welle werden viel kränker als Patienten der ersten Welle.

Dies waren die Kernbotschaften, die der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKA, Prof. Dr. Michael Beyer, an Ministerpräsident Dr. Markus Söder adressierte. Söder war heute ans UKA gekommen, um sich in der von Corona besonders gebeutelten Stadt Augsburg vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Und das sieht einigermaßen bedrohlich aus.

„Wir müssen alle medizinischen Register ziehen, um der Lage Herr zu werden“, sagte Beyer. Es wurden 150 Covid-Betten auf sechs Normalstationen realisiert. Insgesamt wurden 342 Betten in fünf Stufen umgewidmet. Der Covid-Personalschlüssel ist deutlich höher als der ohne Corona. Das Elektiv-Programm wurde beinahe auf null heruntergefahren. „Es ist eine unglaubliche Bewegung im Haus, um die Covid-Patienten behandeln zu können“, so Beyer, da sich auch Mitarbeiter ansteckten oder Kontaktperson 1. Grades seien. „Im Moment haben wir noch einen Puffer, weil wir stabile Patienten abverlegen können. Aber auch die Häuser im Rettungsdienstbereich Augsburg und die außerhalb des Rettungsdienstbereiches laufen langsam zu.“ Es gebe Tage, an denen der Turn over von Covid-Patienten schon mal 48 Patienten am Tag betrage.

Bei allem Druck, unter dem das System steht: „Ich bin stolz, hier am UKA Ärztlicher Direktor sein zu dürfen“, sagte Beyer. „Ich habe 35 Jahre Berufserfahrung, aber was ich hier an Solidarität unter den Mitarbeitern erlebe, um die Krise zu meistern, ist unglaublich.“

Söder dankte Beyer stellvertretend für alle anderen Mitarbeiter des Krankenhauses, „welche unglaubliche Arbeit ihr hier leistet“. Der Ministerpräsident zeigte sich angesichts des mitunter unsensiblen Umgangs mit den Corona-Todesfällen „empört“. Das dürfe nicht zum Grundsatz werden. Wenn es gelänge, „das Ding auszukurieren, bis ein Impfstoff da ist“ und es dann gelänge, alle Risikogruppen zu impfen, dann könne man von einer gewissen Entspannung ausgehen und die Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden.

Beyer schilderte auf Nachfrage, womit invasiv beatmete Covid-Patienten nach der Genesung zu kämpfen hätten: „Neuropathien, Gerinnungsstörungen, Mikroembolien, massive Lungenschädigungen. Da passiert ein Gewebeumbau, der nicht mehr gut für den Gasaustausch ist. Das sind de facto Langzeitschäden.“ Hinzu kämen neurologische Probleme, Probleme mit der Psyche. „Die Patienten gehen anders raus, als sie reingekommen sind.“

Oberbürgermeisterin Eva Weber erklärte, die Stadt habe die Zahl der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes massiv aufgestockt. Ein Teil davon betreibe Ursachenforschung, warum es Augsburg in der zweiten Welle so besonders hart getroffen habe. Diese Daten würden dann einem Forscherteam rund um Prof. Dr. Axel Heller zugeleitet, Chef-Anästhesist am UKA und Ärztlicher Leiter Krankenhaus-Koordinierung im Rettungszweckverband.

Auf die nicht mehr nachvollziehbaren Infektionsketten angesprochen, sagte Beyer: „Das Virus prosperiert durch menschliche Nähe.“ Es seien nicht die Kindergärten oder Grundschulen, die nicht zuletzt wegen des Personals an Krankenhäusern offenbleiben sollten. „In diesen Einrichtungen haben wir ja die Kontrolle über das Infektionsgeschehen.“ Es seien eher die Partys in schlecht gelüfteten Räumen mit viel Alkohol und Kontakt.

Dr. Georg Braun, Intensivmediziner auf einer drei Covid-19-Intensivstationen, schilderte den teils schweren Verlauf bei invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten. „Und die sind nicht alle über 80“, so Braun. Vor zehn Tagen habe er einen Patienten mit Jahrgang 1970 aufgenommen, der invasiv beatmet wurde und gestern einen Luftröhrenschnitt bekam, um ihn besser von der Beatmung entwöhnen zu können. „Er wird noch lange unter den Folgen seiner schweren Erkrankung zu leiden haben“, so Braun.

Einen positiven Aspekt sieht Pflegedirektorin Susanne Arnold aber dann doch in der Krise: „Die Krankenhausstruktur hat sich verändert. Wir bauen um, wir ziehen um, wir widmen um, alles, um die Covid-Patienten gut behandeln zu können.“ Und dabei helfe jeder Mitarbeiter mit. Auch die einzelnen Berufsgruppen rücken angesichts der Krise sehr eng zusammen.

An dem Treffen nahmen außerdem teil Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Staatssekretär Klaus Holetschek.

Das Universitätsklinikum Augsburg (UKA)
Forschungsschwerpunkte der Universitätsmedizin sind Environmental Health Sciences (Umwelt und Gesundheit) und Medical Information Sciences (Medizinische Informatik) mit einer Verbindung zu den klinischen Profilzentren Tumormedizin, Gefäßmedizin und Allergologie. Im Endausbau werden in Augsburg jährlich 1.500 Medizinstudierende ausgebildet und 100 Professoren lehren. Der Bachelor-Studiengang Medizinische Informatik ist bereits im Wintersemester 2018/19 mit 44 Studierenden gestartet. Neben dem neuen Auftrag für Forschung und Lehre wird das UKA auch weiterhin seinem Anspruch auf die beste medizinische Versorgung der Bevölkerung gerecht werden. Mit den tagesklinischen Plätzen stehen am UKA 1.740 Betten zur Verfügung. 24 Kliniken, drei Institute und 18 Zentren stellen Diagnose und Therapie in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen sicher. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Universität und den Bezirkskliniken Schwaben garantiert Forschung, Lehre und Krankenversorgung auch für die Fachrichtungen Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin. Am UKA werden jährlich rund 250.000 ambulante und stationäre Patienten versorgt. Mit zirka 80.000 Patienten pro Jahr ist die Notaufnahme des UKA die zweitgrößte Notaufnahme der Bundesrepublik. Jedes Jahr erblicken hier mehr als 2.450 Kinder das Licht der Welt. Mit 560 Ausbildungsplätzen ist die an das UKA angeschlossene Akademie für Gesundheitsberufe einer der größten Ausbildungsträger der Region.
Mehr Informationen über das Universitätsklinikum Augsburg gibt es im Internet auf www.uk-augsburg.de.

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Black Friday 2020: So finden Sie die besten Deals für Mode und Lifestyle

Der Black Friday hat sich in Deutschland in den letzten Jahren fest etabliert. Der Trend geht dabei immer mehr zum Online-Shoppen und wurde durch die Pandemie noch einmal deutlich verstärkt. Ein großer Teil des Black Friday Geschäfts wird in diesem Jahr online stattfinden. Neben dieser starken Verschiebung zum Online Shopping ist auch eine größere Diversifikation bei den Produktkategorien zu beobachten. Lag der Fokus früher fast ausschließlich auf High-Tech und Elektronik, nutzen immer mehr Menschen auch die Angebote der Mode-, Beauty und Deko-Branche, um Produkte für sich selbst oder Weihnachtsgeschenke für wenig Geld zu ergattern und dem vorweihnachtlichen Stress zuvorzukommen.

1. Rechtzeitig recherchieren
Auf 24 Stunden beschränkt sich der Schwarze Freitag schon längst nicht mehr. In diesem Jahr sind viele Shops bereits sehr viel früher mit ihren Rabattaktionen gestartet. Kein Wunder, denn die Paketdienste haben schon jetzt alle Hände voll zu tun. Ein Black Friday Sale, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, kommt also nicht nur den Verbrauchern, sondern auch den Händlern entgegen, die mit Blick auf die Kundenzufriedenheit, vor der Herausforderung stehen, ihre Waren so schnell wie möglich zu liefern. Dies gibt den Kunden mehr Zeit um gründlich zu recherchieren und die besten Angebote zu finden.

2. Vergleichsportale nutzen
Von den bekannten Online-Shops werden mit wenigen Ausnahmen alle bei den Black Friday Aktionen mitmachen. Das freut alle Schnäppchenjäger, erschwert aber natürlich die Suche nach dem besten Angebot. Es lohnt sich daher, auf Vergleichsportalen wie LadenZeile zu schauen, wo sehr viele Shops vertreten sind und die Angebote dort zu vergleichen. Hier findet man von Mode über Wohnaccessoires bis hin zu Sportartikeln, Brettspielen und Puzzles so ziemlich alles aus dem Bereich Fashion und Lifestyle.

3. Auf Seriosität und Sicherheit achten
Achten sie auf die Seriosität der Onlineshops. Halten sie Ausschau nach Prüfsiegeln wie Trusted Shops und schauen sie auf das Impressum und die Hinweise zum Datenschutz. Ein weiteres Indiz für vertrauenswürdige Shops sind etablierte Zahlungsmöglichkeiten wie Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, Google Pay oder Apple Pay. Hier kann man Abbuchungen widersprechen und diese zurückbuchen lassen. Verbraucherschützer warnen ausdrücklich davor, wenn ein Online-Händler ausschließlich Vorkasse, Sofort-Überweisung oder Bezahlung per Gutschein anbietet.

4. Versandgebühren und Zollbestimmungen
Auch die Versandkosten sollte man im Auge behalten. Sonst kann es sein, dass man sich an der Kasse über hohe zusätzliche Kosten ärgert. Bei Bestellungen aus dem Ausland können zu den Versandkosten auch noch Zollgebühren hinzukommen. Obacht!

5. Budget im Auge behalten
Legen sie ein Budget fest und halten sie sich daran. Erstellen sie am besten eine Liste für sich, um Impulseinkäufe zu vermeiden und nur Artikel zu kaufen, die sie wirklich brauchen oder sich schon lange gewünscht haben.

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Penny-DEL-Saison startet am 17.12. in zwei Gruppen

Auf diese Nachricht musste Eishockey-Deutschland lange warten. Umso schöner, dass es jetzt feststeht: die PENNY DEL-Saison 2020-21 startet mit allen 14 Clubs. Am 17. Dezember findet der erste Spieltag statt. Ab dann gibt es nahezu jeden Tag Eishockey, teilweise bis zu drei Spiele an einem Tag. Der genaue Spielplan wird zeitnah veröffentlicht. Alle Spiele werden live bei MagentaSport übertragen.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, freut sich angesichts der positiven Nachrichten: „Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork. Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Clubs starten wollen. Das ist uns gelungen. Von daher geht das Lob an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können. Alle Fans können sich auf Non-Stop Eishockey freuen.“

Die kommende Spielzeit wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage in einem anderen Modus gespielt. Der Modus beinhaltet jeweils 28 Regionalspieltage (24 Spiele pro Club) in zwei Gruppen (Doppelrunde), sowie 14 Spiele (Hin- und Rückspiel) gegen die sieben Mannschaften der anderen Division.

In der Gruppe Nord spielen die Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg.

In der Gruppe Süd spielen die Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings.

Nach der Gruppenphase wird es Playoff-Spiele (Best of 3) um den Titel geben. Die Playoff-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Clubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale dann über Kreuz. „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Modus genau richtig ist. Alle Clubs waren sehr schnell damit einverstanden. Der Modus der regionalen Gruppen mit Breakout Games bietet einen spannenden Wettbewerb mit Ligacharakter und gleichzeitig vermeiden wir Risiken für die Teams wie zum Beispiel zu viele weite Reisen mit Hotelübernachtungen. Dass wir dann noch Playoffs spielen können, ist zusätzlich schön. Es ist das Salz in der Suppe. Und natürlich wäre es für alle schön, wenn die Fans dann wieder live in den Stadien mit dabei sein könnten“, so Tripcke.

Dass es letztlich alle 14 Clubs hinbekommen haben, beim Saisonstart im Dezember dabei zu sein, hat für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Hopp mehrere Gründe:

„Es ist festzuhalten, dass sich in den letzten Wochen nochmal unglaublich viel getan hat. Immer mehr Clubs haben positive Bescheide von der Politik erhalten, was die finanzielle Unterstützung angeht. Zugleich gilt der Dank den Spielern in den Teams, die teilweise extreme finanzielle Einbußen hinnehmen, um wieder zu spielen. Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der Clubs mit allen Partnern und Sponsoren individuelle Lösungen erarbeitet. Es war uns im Aufsichtsrat zu jedem Zeitpunkt eminent wichtig, dass die wirtschaftliche Lage der Clubs einen Spielbetrieb über mehrere Monate zulässt“, so Hopp.

„Der Blick geht jetzt nach vorne. Wir alle haben eine außergewöhnliche Saison vor uns. Doch das Wichtigste ist, dass die PENNY DEL sich zeigen kann. Für das deutsche Eishockey gilt es, den positiven Schwung der jüngsten Vergangenheit mit tollen Leistungen der Nationalmannschaft, der Clubs sowie hoch talentierten jungen Spielern mitzunehmen und weiterhin erfolgreich bleiben zu wollen.“

Gerade in diesen schwierigen Zeiten geht der Dank der Ligagesellschaft an alle Partner, explizit an die Deutsche Telekom und PENNY. (max)

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