Events aus der Riegele
BrauWelt und Augsburg

BrauWelt intern

in der Riegele BrauWelt
Leider bis Mai ausverkauft - Termine für das zweite Halbjahr folgen!

Käse und Bier passen wunderbar zusammen! Ein ganz besonderes Geschmackserlebnis entsteht aber, wenn man unsere holzfassgereifte Jahrgangsbier-Reihe "Magnus" mit den richtigen Käsespezialitäten zusammenbringt! Bei der Verkostung im Riegele Reifekeller, angeleitet durch Fromelière Nicole Götz...

Hier ist ein Beispielbild für den BierExperten Schlemmerabend
zum Wirtshaus beim Füchsle in Kirch-Siebnach
Wir besuchen mit unseren Riegele BierExperten regelmäßig befreundete Brauer!
Events aus dem Riegele Land sponsored by neue szene

Der SJR bietet mit seinen Mitarbeitenden Unterstützung für Nachbarn der Jugendeinrichtungen an

Aufgrund der aktuellen Lage bietet der Stadtjugendring Nachbarschaftshilfe in den Stadtteilen Mitte, Oberhausen, Herrenbach, Pfersee, Kriegshaber und Lechhausen an. Die SJR-Einrichtungen pflegen auch während ihrer „normalen“ Arbeit gute Kontakte zu ihren Stadtteilen und kooperieren mit verschiedenen Vereinen und Institutionen. So besteht bei vielen schon ein gutes Stadtviertel-Netzwerk. Gerade in der jetzigen Situation möchten sich viele Mitarbeitende in den Jugendeinrichtungen zusätzlich engagieren und bieten deshalb ihre Hilfe für betroffene Nachbarn an.

So können sich Menschen, die der Risikogruppe angehören, wie z.B. Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen/schwachem Immunsystem, oder aus Quarantäne-Gründen das Haus nicht verlassen können, sich bei den Mitarbeitenden in den jeweiligen Jugendeinrichtungen telefonisch, per Email oder über die sozialen Medien melden. SJR-Mitarbeitende können dann z.B. beim Einkauf von Lebensmitteln, Botengängen oder anderen wichtigen Erledigungen helfen oder mit dem Hund Gassi gehen. Es nehmen nur Mitarbeitende an der Nachbarschaftshilfe teil, die keiner Risikogruppe angehören. Zudem sind alle Beteiligten über die Hygiene- und Schutzmaßnahmen informiert worden.

In folgenden Einrichtungen können sich Betroffene melden:
Stadtmitte: villa: 0821/515544, villa@sjr-a.de
Herrenbach: b-box: 0176/40761050, b-box@sjr-a.de
Oberhausen: h2o: 0821/412727, h2o@sjr-a.de, oase: 0821/425294, oase@sjr-a.de
Lechhausen/Hochzoll: Café Unfug, 0821/20713235, cafe-unfug@sjr-a.de
Pfersee/Kriegshaber: Fanprojekt: 0821/4551223, fanprojekt@sjr-a.de

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Neuer Service in der Stadtbücherei - Online-Angebote sind kostenlos nutzbar

* E-Paper, E-Magazine, E-Audio und E-Video
* Munzinger-und Brockhaus-Datenbanken
* Musik-Streaming-Dienst

Die Stadtbücherei bietet während der Corona-bedingten Schließperiode einen neuen, zeitlich begrenzten Service an:
Online-Angebote können kostenlos genutzt werden. Dazu müssen Interessenten auf der Homepage unter www.stadtbuecherei.augsburg.de den Online-Katalog und dann den Reiter „Konto“ anklicken. Über den Menüpunkt „Selbstregistrierung“ können die Anmelde-Daten eingegeben werden.

Neben der Onleihe mit E-Books steht den Nutzern eine Vielfalt weiterer Angebote zur Verfügung. Dazu gehören E-Paper (Zeitungen), E-Magazine (Zeitschriften), E-Audio (Hörspiele für Kinder und Erwachsene) und E-Video. Ebenso die Munzinger- und Brockhaus-Datenbanken für Recherchen sowie Freegal, der Musik-Streaming-Dienst.

Bildnachweis: Ruth Plössel / Stadt Augsburg

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#augsburghältzusammen2020

Der Ball ruht in der Fußball-Bundesliga und die Ausbreitung des Corona-Virus bestimmt aktuell den gesellschaftlichen Alltag. Daher möchte der FC Augsburg gerade in diesen schweren Zeiten ein Zeichen der Solidarität setzen und hilfsbedürftige Menschen sowie die regionale Wirtschaft unterstützen. Darüber hinaus sagt der FCA all denjenigen Bürgerinnen und Bürgern mit kleinen Aufmerksamkeiten DANKE, die täglich durch enormen Aufwand und Anstrengung dafür sorgen, dass kranke Menschen bestmöglich behandelt werden oder dass die tägliche Versorgung unserer Gesellschaft sichergestellt wird.

Schon mehrfach haben der FCA, seine Fans und die Region einen großen Zusammenhalt bewiesen. Unter dem Motto #augsburghältzusammen2020 soll daher gerade in diesen schwierigen Zeiten wieder einmal
Solidarität unter Beweis gestellt und gelebt werden. „Auch wenn die Folgen der Corona-Krise für den deutschen Fußball im Allgemeinen und den FCA im Speziellen noch nicht abschließend einzuschätzen sind, so wollen wir ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen und die regionale Wirtschaft stärken. Es ist uns darüber hinaus ein großes Anliegen, allen Menschen Danke zu sagen, die sich in diesen schweren Zeiten mit großem Einsatz für das Allgemeinwohl unserer Gesellschaft verdient machen“, sagt FCA-Geschäftsführer Michael Ströll.

Daher initiiert der FCA in den kommenden Tagen und Wochen einige Hilfsaktionen und unterstützt in Zusammenarbeit mit Partnern und Fans verschiedene soziale Angebote:

* Digitale Spendenplattform: Gemeinsam mit Augsburg Marketing hat der FCA eine Spendenwebseite online gestellt, auf der Menschen inhabergeführte Unternehmen in Augsburg durch Spenden unterstützen können, um die Einnahmeverluste durch die aktuellen Geschäftsschließungen zumindest zum Teil etwas abzufedern. Die Teilnahme für die Firmen ist dabei kostenfrei.
* Getränke-Geschenk an Pflegepersonal: Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz richtet der FCA ab Mittwoch, 1. April, drei Tage lang eine „Drive In“-Möglichkeit auf dem Parkplatz der WWK ARENA an für Pflegepersonal von Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen. Der FCA schenkt diesen Menschen dort zusammen mit seinem Partner Riegele bis zu zwei Getränkekisten Wasser, Spezi
oder Bier.
* Gutschein-Verteilung: Der FCA wird ebenfalls als Dank für ihr Engagement Gutscheine unter anderem der Partner Segmüller, Vinopolis und Il Porcino an Menschen verschenken, die als Supermarktmitarbeiter/-innen, Arzthelfer/-innen etc. derzeit viel für die Versorgung der Gesellschaft leisten.
* Unterstützung Tafel Augsburg e.V.: Der FCA unterstützt die Tafel Augsburg mit Personal, Logistik und Lebensmittelspenden, damit die Augsburger Tafel ab dem 7. April wieder öffnen und ihre Unterstützungsangebote für bedürftige Familien aufnehmen kann.
* Verkauf Motto T-Shirt für guten Zweck: Im FCA-Online-Shop wird ab sofort ein Motto T-Shirt #augsburghältzusammen2020 zum Preis von 15,95 Euro verkauft. Die Erlöse spendet der FCA karitativen Zwecken.
* Hilfsangebot UBT e.V.: Außerdem möchte der FCA noch einmal gezielt auf das Hilfsangebot der FCA-Fans, die im Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. organisiert sind, hinweisen. Dabei können bedürftige
Menschen zum Beispiel durch Einkäufe ganz individuell unterstützt werden. Weitere Infos per Anruf, SMS oder Whatsapp unter 0170- 4961167.

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Liebe Leserinnen und Leser der Neuen Szene,

die Corona-Krise hat uns alle fest im Griff, sogar deutlich mehr, als wir uns das in unseren schlimmsten Träumen hätten ausmalen können. Die absolut notwendigen Beschränkungen im öffentlichen Leben und auch im privaten Umgang miteinander reichen in alle Lebensbereiche hinein – natürlich auch in die Medienproduktion.

Vorab ist es uns wichtig, hier und heute ein klares Signal zu setzten:

„Wir bleiben am Ball!“

Wir machen mit vollem Einsatz weiter, auch in diesen schwierigen Tagen. Das liegt uns besonders am Herzen, obwohl oder gerade weil sämtliche kulturellen Veranstaltungen und beinahe die kompletten gastronomischen Betriebe der Region enorm von den Folgen der Krise betroffen sind und zum Teil schon heute intensiv um ihre Existenzen bangen müssen. Diese öffentlichen und privaten Kulturveranstalter, die Hallen, die Clubs, die Bars, die Cafés und die Restaurants sind es, mit denen zusammen wir seit 1991 alles daran setzten, unser Augsburg immer noch ein Stück lebenswerter und bunter zu machen.

Erstmals in fast 30 Jahren nicht im vollen Umfang

Allerdings bleibt auch die Neue Szene Augsburg zum ersten Mal in ihrem knapp 30-jährigen Bestehen nicht von den Auswirkungen der Corona-Krise verschont und wird erstmals nicht in ihrem vollen Umfang erscheinen können. Es ist selbstverständlich auch möglich, dass einzelne Termine, die aktuell noch stattfinden sollen, trotzdem weiteren übergeordneten Maßnahmen zum Opfer fallen. In unserem Veranstaltungskalender, der seit vielen Jahren der bedeutendste Augsburgs ist, werden wir in dieser Ausgabe auch erst mit dem 20. April beginnen, da vorher ja praktisch alles abgesagt ist.

Online-Aktualisierung
Wir werden natürlich auf unserer Online-Plattform unter www.neue-szene.de unseren Veranstaltungskalender weiterhin so aktuell halten, wie ihr das gewohnt seid und wie wir das seit Jahren tun. Hier könnt ihr euch jederzeit über den aktuellsten Stand der Dinge informieren.

Wir, das Team der Neuen Szene, bedanken uns bei euch Leserinnen und Lesern. Aber auch bei allen Partnern, die in diesen Tagen bedingungslos zu uns stehen, und sich mit uns gemeinsam weiterhin dafür einsetzen, dass wir alle zusammen optimistisch in die Zukunft blicken zu können.

Bleibt gesund und passt aufeinander auf!

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Die Sozialen Medien ermöglichen uns die Nutzung einer Welt voller neuer Möglichkeiten: was vor Jahren noch undenkbar schien, ist heute Realität. Dank dieser Kommunikationsmöglichkeiten können wir uns mit einer Reihe von unterschiedlichsten Netzwerken verbinden und mit der Familie, den Freunden und gegebenenfalls auch mit Menschen auf der anderen Seite des Globus Kontakt aufnehmen. So werden bestehende Kontakte gepflegt aber auch zukünftige berufliche oder soziale Kontakte aufgebaut.

Aber wie bei allen guten Dingen des Lebens kann ein zu viel davon auch durchaus schädlich sein. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht geht davon aus, dass 210 Millionen Menschen weltweit unter der sogenannten Internetsucht, also dem permanenten Verlangen nach Facebook, Instagram oder dem generellen Verweilen im weltweiten Netz leiden. In Europa zeige fast jeder zehnte Jugendliche ein bedenkliches Web-Verhalten.

Und die Forschungen über dieses komplexe Thema sind noch lange nicht abgeschlossen.

Aber wie soll mit diesem Phänomen umgegangen werden?
Der Hauptgrund, der unser tägliches Verhalten steuert, also auch unsere Internetgewohnheiten, wird durch das soziale Umfeld, in dem wir leben und aufgewachsen sind, geprägt.

„Den Schein wahren“ ist einer jener Zwänge, denen wir in der westlichen Welt unterliegen. Und unter dem Deckmantel „Social Media“ lässt es sich gut leben, denn dort können wir ausschließlich unsere guten Seiten präsentieren und kein Kratzer trübt unser Erscheinen. Und das macht uns glücklich!

Außerdem sind wir Menschen von Geburt an neugierig und wir lieben es, zu erfahren, was andere Leute so den ganzen Tag treiben. Während es in der Vergangenheit vielleicht zwei Nachbarn gab, die über das seltsame Verhalten eines komischen Typen am Ende der Straße getratscht haben, so kann heut zutage theoretische jeder der sich in der digitalen Welt befinden über Gott und die Welt schreiben, lästern oder einfach nur Klatsch und Tratsch verbreiten. Bilder werden veröffentlicht und betrachtet, Kommentare dazu abgegeben und schlussendlich wird so Meinung gemacht. Das Getratsche ist nie aus der Mode gekommen und schwatzhaft werden die Menschen wahrscheinlich immer sein.

Das ist alles schön und gut, aber wieso verursachen diese Tatsachen eigentlich Probleme?

Sich einer radikalen Entziehungskur stellen
Die Internetsucht und im speziellen die Abhängigkeit von den Sozialen Medien sollte im Grunde genauso behandelt werden wie eine ungehemmte und unkontrollierte Verlangen nach einem anderen Suchtmitteln. Studien wie zum Beispiel „Addicted by Design“ belegen klar, dass Webseiten wie Twitter ähnliche Techniken wie Glücksspielunternehmen verwenden, um Menschen in deren Abhängigkeit zu bringen.

Pop-up-Benachrichtigungen, wenn beispielsweise Freunde an einem Ihrer Beiträge Gefallen finden, geben Ihnen vermutlich einen ähnlichen Dopamin-Schub wie ein kleiner Gewinn bei einem Online-Slotspiel. Solche kleine Erfolgserlebnisse erzeugen psychologische Abhängigkeiten, die uns sehnsüchtig aber unbewusst auf den nächsten Glücksmoment warten lassen. Dieses Verlangen nach Belohnung verleitet uns immer mehr Beiträge zu posten oder – wenn wir beim Beispiel des Glücksspieles bleiben – immer weiter und weiter zu spielen.

Können wir jedoch unser nächstes Hochgefühl nicht erreichen, erleben wir zwangsweise eine negative Erfahrungen, ein Gefühl der Leere macht sich breit, das mit dem sogenannten „Comedown“ eines Drogenkonsumenten verglichen werden kann - nur weniger intensiv.

Solche Emotionen führen zwangsläufig zu psychischen Problemen, die Angstzustände und Depressionen mit sich führen und die Lebensqualität eines in die Sucht abgedrifteten Menschen erheblich beeinträchtigt.

Ein Mangel an Selbstwertgefühl
Wie bereits erwähnt, bieten uns die soziale Medien eine großartige Gelegenheit, die Traumwelt, in der wir eigentlich gerne leben wollen, zum Teil auch zu verwirklichen, und sei es auch nur oberflächlich für kurze Zeit.

Falls Sie dieser Aussage keinen Glauben schenken wollen, so schauen Sie sich doch einfach Webseiten wie Instagram an, die im Grunde genommen ja nur dadurch existieren können, weil diese ausschließlich auf der rosaroten Seite des Lebens beruhen. "Hier an diesem wundervollen tropischen weißen Sandstrand faulenze ich - bin ich nicht ein toller Hecht?"

Dieses Statement wird durch "Gefällt mir", Smileys und diverse Kommentare bestätigt. Aber was passiert, wenn wir diese Belobigungen dann doch nicht bekommen sollten? Wahrscheinlich tritt ein Deflationsgefühl auf, also ein Zustand der Enttäuschung und Gleichgültigkeit, das sich sogar auf das Selbstwertgefühl schlagen und beeinträchtigen kann.

Es ist einfach ein Spiegelbild der realen Welt. Mädchen werden mit Werbekampagnen bombardiert, in denen sie angewiesen werden, wie der aktuelle Superstar zu sein: Ohne diesem Goodie kein Like! Dasselbe gilt natürlich auch für die Jungs, die nicht verweichlicht sich allen Gefahren des Lebens stellen sollen, denn nur so reüssieren sie im weltweiten Netz.

Jedoch ziehen solche Anforderungen auch einige Konsequenzen nach sich: Viele Menschen können diese Erwartungen oft nicht erfüllen. Es ist einfach nicht möglich, dass wir alle wie ein Supermodel aussehen oder mit einem gutgefüllten Bankkonto gesegnet sind und die teuersten Autos fahren.

Schlussendlich – früher oder später – kommen wir drauf, dass die Wunderwelten, die uns die sozialen Medien vorspielen, reine Illusion und Chimäre sind und wir nie und nimmer in der Lage sein werden diese Vorgaben zu erfüllen. Als Resultat sinkt unser Selbstwertgefühl rapide, denn wir sind nicht in der Lage diese hohen Standards auch nur ansatzweise zu erfüllen.

Nur kurze Aufmerksamkeitsspannen
Wir haben im Laufe unseres Lebens sicher die meisten Informationen erhalten, viel mehr als die Generationen davor. Dies bedeutet aber auch, dass die Zeiten, in denen wir uns auf etwas konzentrieren können, immer kürzer werden.

Auch die Kommunikationstechnik hat darauf reagiert: Informationen werden in kurz-sequenzieren Videos geliefert, auf Twitter sind die Beiträge auf 280 Zeichen begrenzt, bei Tik-Tok haben die Benutzer maximal eine Minute Zeit, um ihre Nachricht zu übermitteln. Unterhaltung ist angesagt und muss permanent stattfinden, und sollte uns etwas nicht gefallen, so können wir sofort zu einer anderen App springen oder mit uns mit jemand anderem unterhalten.

Dass durch dieses Verhalten unsere Aufmerksamkeitsdauer immer kürzer wird und die Konzentration auf einen bestimmten Sachverhalt immer schwächer wird, ist einleuchtend und liegt auf der Hand. Warum sollten wir uns den Kopf über Dinge zerbrechen, wenn uns die Lösungen scheinbar mundgerecht auf einem Teller präsentiert werden? Eines jener Probleme, die sich aus diesem Verhalten ergeben kann, ist, dass sich die mangelnde Aufmerksamkeit zu Kommunikationsstörungen führen kann, die schlussendlich in Isolations- und Angstgefühlen enden kann.

Wie können wir damit umgehen?
Zuerst sollen wir uns einmal klar werden, wie viel Zeit wir damit verbringen, unsere Nachrichten, die wir täglich so erhalten, zu lesen oder auch nur zu überfliegen. Machen Sie sich eine Woche lang Notizen über Ihr Nutzungsverhalten. Nach dieser Woche können Sie dann selbst abschätzen, ob Ihr täglicher Zugriff auf die Sozialen Medien ausreichend ist, oder ob Sie stark übers Ziel hinwegschießen und weit über der empfohlenen „Dosis“ liegen. Wenn dies so sein sollte, dann ist es an der Zeit direkte Maßnahmen zu ergreifen.

Die gute Nachricht lautet aber, dass wir diese Herausforderungen alle mit ein wenig Aufwand schaffen können, und zwar wie folgt:

● Setzen Sie sich tägliche Zeitlimits für die Nutzung Ihrer sozialen Medien fest. Es gibt sogar eine Reihe von Apps, die Ihnen dabei helfen.

● Halten Sie sich tagsüber einige medienfreie Zeitfenster frei. Wenn Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen Ihre Apps alle abschalten und nicht mehr nutzen, kann Ihr Gehirn entspannen werden und Sie werden sich auf einen gesunden Schlaf vorbereiten. Sollte diese Nutzungseinschränkung helfen, so sollten Sie eine digitale Entgiftung von einigen Tagen oder mehr anvisieren.

● Finden Sie sich ein neues Hobby oder reaktivieren Sie alte Gewohnheiten, die Sie vor der „Social Media“-Zeit gerne getan haben: Machen Sie sich auf dem Weg etwas anderes zu finden, etwas, das Sie ablenkt, und Sie nicht alle fünf Minuten auf Ihr Mobiltelefon starren lässt.

● Wenn sich alle oben genannten Punkte als zu schwierig für Sie herausstellen sollten, so müssen Sie sich schleunigst auf die Suche nach professioneller medizinischer Hilfe machen und Spezialisten aufsuchen.

Eine Gewohnheit zu brechen ist viel leichter gesagt als getan. Es erfordert Zeit und Ausdauer, aber im Fall der Sozialen Medien kann sich der Aufwand für Sie lohnen.

Eine von Top-Ökonomen durchgeführte Studie ergab signifikante positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Probanden, wenn sich diese ein Monat lang von der Facebook entsagten. Ein produktiveres und bedeutend erhöhtes soziale Leben war die Folge dieses Nichtnutzens.

Und sollte klar werden, dass die Sozialen Medien lediglich eine Unterstützung unsers Alltags sein sollte und keine Lebensnotwendigkeit, nur durch eine vernünftige und ausgewogene Nutzung können diese Medien zu einem positiven Lebensaspekt beitragen.

Foto von NeONBRAND auf Unsplash

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