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»Metamorphosen« – Das fünfte »M«

Zeitgenössische Musik, aufgenommen im tim

Im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) präsentiert das Staatstheater Augsburg zeitgenössische Musik der vergangenen drei Jahrzehnte. Vom 10. bis 12. März laufen die Aufnahmen mit Mitgliedern der Augsburger Philharmoniker unter der Leitung des GMD Domonkos Héja. Ab April werden sie in der Mediathek des Hauses zu sehen und zu hören sein.

Zu den vier »M’s« des tim – Mensch, Maschine, Muster, Mode – gesellt sich ein fünftes M: Die »Metamorphosen« als Thema der Aufnahme-Reihe mit Neuer Musik. Ganz wie die vom Menschen bedienten Maschinen das gleiche Material einzelner Fäden immer wieder neu zusammensetzen, neue Gewebe, Stoffe, Muster und gar Mode schaffen, so wird bei diesem digitalen Neue-Musik-Projekt vorhandenes musikalisches Material neu formiert und in verschiedene Zusammenhänge gestellt.

Ein Bild, das drinnen, Boden, Decke, Raum enthält. Automatisch generierte BeschreibungAribert Reimann beschäftigt sich in seiner Komposition »Metamorphosen« mit einem Menuett von Franz Schubert, während sich Jonathan Harvey mit Wolfgang Amadeus Mozart auseinandersetzt. Sofia Gubaidulina legt ihrem Streichquartett das berühmte B-A-C-H-Thema zugrunde und Tobias PM Schneid taucht ein in die Klangwelt von Robert Schumann. Das Klavierstück »Mad Rush« von Philip Glass erscheint in einem neuen Gewand als Bearbeitung für Marimbaphon und Vibraphon, arrangiert vom Augsburger Philharmoniker-Schlagzeuger Michael Ahne.

Die Aufnahmen werden an verschiedenen, akustisch gut geeigneten Orten im tim eingespielt, so etwa in der Dauerausstellung, bei der eindrucksvollen Rouleaux-Druckmaschine.

tim-Direktor Dr. Karl Borromäus Murr: »Wir freuen uns sehr, dass das Staatstheater für mehrere Tage zu Filmaufnahmen im tim zu Gast sein wird. So können wir kulturübergreifend und solidarisch unseren Beitrag dazu leisten, Kammermusik in besonderer Atmosphäre für das online-Publikum stattfinden zu lassen.« (pm /max)
Bild: Robert Allmann

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lab30 Festival: Aus März wird Oktober. Auch der Nachholtermin muss abgesagt werden

* Fehlende Planbarkeit bei derzeitiger Inzidenz
* Kunstschaffende erhalten Ausfall-Honorar
* Übernahme einzelner Programme in den Herbst
* lab30 2021 findet vom 28. bis 31. Oktober 2021 statt

Nun steht fest: Auch der neue Termin für das lab30 kann nicht gehalten werden und das Festival wird auf Oktober verschoben. „Es erscheint uns derzeit zu riskant, ein international
aufgestelltes Festivalprogramm zu veranstalten, mit Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Europa, während das Infektionsgeschehen weiterhin diffus ist“, so die Leiterin des Festivals, Barbara Friedrichs. Daher werden alle lab30-Veranstaltungen, die für Ende März geplant waren, abgesagt.

Bereits erworbene Tickets werden rückerstattet. Programm wird neu erstellt, einzelne Programmpunkte werden übernommen Nachdem das lab30 Festival Ende Oktober 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hatten sich alle Beteiligten einen Nachholtermin im März freihalten können. Nun konzentriert sich das Organisationsteam im Kulturamt wieder ganz auf den „regulären“ Termin Ende Oktober. Das Programm wird neu aufgesetzt, einzelne Konzerte und Exponate werden aber aus der ausgefallenen Festival-Ausgabe übernommen. Dazu gehört das Highlight mit der österreichischen Klangkünstlerin Elisabeth Schimana, deren Konzert nun auf Oktober verschoben wurde.

Künstlerinnen und Künstler erhalten Entschädigung

Alle Künstlerinnen und Künstler, die nicht beim lab30 in Augsburg auftreten können, erhalten eine Ausfallgage als Entschädigung. Kulturreferent Jürgen Enninger verspricht: „Wir sehen uns als Stadt in der Verpflichtung, die Kunstszene zu unterstützen und Einnahmeausfälle zu kompensieren. Gerade die Medienkunstszene, die von Live-Auftritten lebt, hat unter der Pandemie schwer gelitten.“

19. und 20. Augsburger Kunstlabor vom 28. bis 31.10.2021

Das Festival im Herbst 2021 wird voraussichtlich als Doppel-Ausgabe stattfinden: Ziel ist, neben der Ausstellung im abraxas an weiteren Orten in der Stadt Medienkunst zu präsentieren. So
stehen u.a. eine Uraufführung im Apparatehaus auf dem Gaswerk auf dem Programm und eine Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum TIM. Das Programm wird im September 2021 veröffentlicht, die Ausschreibung läuft bis 11. Juli 2021.

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Nach Lockdown: tim öffnet wieder Museumsbesuche ab 13. März 2021 möglich

Nach langen Monaten des Corona-Lockdowns öffnet das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) demnächst wieder für den Publikumsverkehr. Wie Museumsdirektor Dr. Karl Borromäus Murr heute (5.3.21) bekannt gab, sind Besuche des tim unter Hygieneauflagen ab Samstag, den 13. März 2021 wieder möglich. Murr: „Wir sind sehr glücklich, bald wieder Besucher*innen vor Ort im tim begrüßen zu dürfen. Die Corona-Krise war und ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, bei deren Bewältigung gerade kulturelle Angebote dringend gebraucht werden.“

Murr erläuterte, dass in der kommenden Woche bis zur Wiedereröffnung am 13. März Videoaufzeichnungen für ein Musikprojekt mit dem Staatstheater Augsburg im tim stattfinden werden. „Wir freuen uns sehr, dass das Staatstheater für mehrere Tage zu Filmaufnahmen im tim zu Gast sein wird. So können wir kulturübergreifend und solidarisch unseren Beitrag dazu leisten, Kammermusik in besonderer Atmosphäre für das online-Publikum stattfinden zu lassen.“ Anders als die Museen müssten die Theater noch länger im Lockdown verharren, so Murr. Laut Murr hat das tim neben seiner attraktiven Dauerausstellung zum Re-Start nach dem Lockdown bereits zwei neue Sonderausstellungen im Angebot. So erwarten die Besucher*innen im Foyer des Museums eindringliche Motive des Augsburger/Berliner Fotografen Nikolas Hagele.

Murr: „Unter dem Titel ´Hybrids´ vereinen sich in Hageles Aufnahmen Körper, Kleider und Textilien zu skulpturalen Mischwesen. Der Künstler hat hierzu Tänzer in Second-Hand-Textilien gehüllt
und zu eigentümlich hybriden Figuren verschmolzen. Die Fotos werfen Fragen zu gesellschaftlicher Verantwortung, sozialer Identität und ökologischer Nachhaltigkeit auf.“

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Ideensuche für das Traumhaus - Tipps und Tricks

Wohnen bedeutet für die meisten Menschen mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Mit der Art ein Haus oder eine Wohnung einzurichten, zeigen wir sehr viel von unserer Persönlichkeit. Auch die Wohnform und Bildung von Wohneigentum sagt eine Menge über einen Menschen aus.

Warum es das eine Traumhaus nicht gibt
Häuser sind so individuell wie ihre Bewohner. Jeder hat andere Interessen und Vorstellungen von seinem Leben. Leidenschaftliche Köche bestehen auf eine großzügige und helle Küche, Heimwerker auf einen Hobbykeller und Partylöwen auf eine coole Bar. Auch nach außen hin zeigen sich Geschmack und Lifestyle. Dachform, Fassadenfarbe und verbaute Materialien spiegeln den Nachhaltigkeitsgedanken wieder. Zuletzt sind die Steingärten in die Kritik geraten, weil zwar viele vom eigenen Haus träumen, aber die Grundstückspflege nicht zu aufwendig sein soll. Auf den Wunsch nach Individualität gehen inzwischen auch die Anbieter von Fertigbauten ein. Kein vorgefertigtes Musterhaus gleicht mehr dem anderen, obwohl alle nach demselben Grundmodell gebaut wurden.

Die Traumhäuser sind oft an Regionen oder Lebensweisen gekoppelt. Der Bauernhof, die Fischerhütte, ein Gutshaus, eine Finca oder das irische Cottage, müssen keine Träume bleiben. Selbst dann nicht, wenn das Geld für Wohneigentum fehlt, kann durch Renovierung und Dekoration das Flair des Traumhauses geschaffen werden.

Mit Kreativität dem Traumhaus näher kommen
In Verbindung mit dem Traumhaus, fällt der Blick natürlich immer auch auf den Geldbeutel. Mit verschiedenen Techniken, einfachen Materialien und etwas Kreativität, lassen sich jedoch innen und außen viele Accessoires erschaffen, die den Stil des Traumhauses auch bei kleinem Budget nachempfinden. Selbst in Mietwohnungen lassen sich maritimes Flair oder Loft-Atmosphäre mit wenig Aufwand gestalten.

Böden können mit PVC Belägen zu Dielen, Fliesen oder Steinböden verwandelt werden. Dies ist nicht teuer und lässt sich bei Auszug leicht wieder entfernen. Fototapeten oder Paneele decken Wände ab und schaffen den Eindruck von Mauerwerk, Blick aus dem Fenster aufs offene Meer hinaus oder was auch immer, der Traum von Haus für den Einzelnen bedeutet. Dank moderner 3D Drucke, können sogar Treppenstufen realistisch nachempfunden werden. Inspirationen sind in Katalogen oder beim Besuch eines Musterhauses reichlich zu finden. Denn Häuser, die zur Besichtigung freigegeben sind, werden besonders schön dekoriert und zum Haustyp passend eingerichtet.

My Home is my castle
Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch? Zuhause ist dort, wo wir uns wohlfühlen. Viel mehr als Mauerwerk und Wandfarbe wird dies jedoch auch von Menschen bestimmt, mit denen wir zusammenleben oder die uns besuchen. Ob idyllisches Rustico in der Toskana oder ein schottisches Landhaus, Bewohner und Gäste suchen Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Dass Wohnen ein relevantes Thema für die Partnersuche ist, ist daher nicht verwunderlich. Menschen mit ähnlichen Träumen haben gemeinsame Ziele. Und für die Realisierung des Traumhauses ist tatkräftige Unterstützung kein Nachteil. Denn mit einer Immobilie endet die Arbeit nie.

Fazit: Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Wie eintönig würden Orte wirken, wenn alle Häuser gleich aussähen? Ob der Traum vom eigenen Haus wahr wird oder nicht, muss nicht allein von den Finanzen abhängen. Das Traumhaus, kann aber auch ein Traum mit bösem Erwachen sein, vor allem wenn es einen in alte Gemäuer wie Guts- oder Bauernhäuser zieht. Doch ein Happy End entschädigt auch dann für alles.

Bild: Felix Mittermeier / pixabay
(PM / Pit Eberle)

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Der Augsburger David Wojcik ist German Design Award Newcomer 2021

* Für seine Designprojekte, wie beispielsweise den Prototypen eines innovativen Blutreinigungsgeräts wurde der Mitgründer der Kreativagentur INNOIT und des Marktplatzes Boxbote erneut ausgezeichnet.
• Der Newcomer Award des Rats für Formgebung ist eine einmalige Auszeichnung, fördert junge Designerinnen und Designer und ist mit 15.000 Euro dotiert

David Wojcik, 1989 in Augsburg geboren, studierte Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. 2016 entwarf er im Rahmen seiner Bachelorarbeit den ersten Prototypen von “Bloop”, einem innovativen Blutrecyclinggerät, das in medizinisch schlecht entwickelten Regionen das Problem der Blutverunreinigung lösen könnte. Bereits während seines Studiums gehörte er im Jahr 2015 zu den Gründern von BOXBOTE, einem Augsburger Marktplatz mit mehr als 80 Angestellten, wo er die Leitung für den Bereich Design verantwortet. 2017 war er zudem Mitgründer der Marketingagentur INNOIT, die zwölf Mitarbeiter beschäftigt und in der er als Creative Director tätig ist. 2019 wurde die Abschlussarbeit des umtriebigen Augsburgers
bereits im Museum of Science in London ausgestellt. Die Auszeichnung durch den German Newcomer Design Awards freut ihn nun aber besonders: “Obwohl mein Bachelorarbeitsprojekt nun
schon einige Zeit zurück liegt, freue ich mich dennoch sehr über die Auszeichnung vom Rat der Formgebung. Es ist nicht nur eine tolle Wertschätzung meiner Idee, sondern ermöglicht mir auch den Zugang zu einem wertvollen Netzwerk an führenden Köpfen der designorientierten Wirtschaft, das sicher auch für zukünftige Projekte spannend sein wird.

Internationales Aufsehen mit „Bloop“
Zahlreiche Operationen enden in Entwicklungsländern tödlich aufgrund mangelnder Blutkonserven. David Wojcik, hat im Zuge seiner Bachelorarbeit 2016 ein Gerät entwickelt, das genau hier ansetzt. Bloop ist aktuell noch ein Prototyp. Um es direkt in einem Krisengebiet zu testen, müsste es weiterentwickelt und aus Kunststoffen für die Medizintechnik gefertigt werden. Durch die Publikationen, Awards und Ausstellungen konnte David Wojcik mittlerweile unzählige Menschen erreichen, die von solch einer Notlage in den Entwicklungsländern nicht gewusst haben. Mit etwas Glück sind hierbei wiederum Personen dabei, die dadurch motiviert sind, ihren Teil zu Verbesserung der Lage beizutragen.

Augsburger Gründervorbild
„Lösen wir damit ein Problem“ so lautet oftmals die Frage des Seriengründers David Wojcik, wenn er mit seinen Gründungskollegen Raimund Seibold und Hans Mina neue Geschäftsideen diskutiert. David Wojcik liebt es Produkte zu designen und Probleme zu lösen. Aktuell kreiert er mit seiner Kreativagentur in erster Linie eindimensionale Marketingkonzepte aber schon bald möchte er wieder seiner Passion nachgehen und dreidimensionale Produkte auf den Markt bringen. David Wojcik und seine Mitgründer ergeben ein heterogenes Team, welches seit 2015 die Augsburger Gründerlandschaft beeinflusst.

Der Newcomer Award des Rat für Formgebung ist eine einmalige Auszeichnung und fördert junge Designerinnen und Designer, die durch außergewöhnliche Leistungen und kreatives Talent auf sich
aufmerksam machen. Für die ausgezeichneten jungen Gestalter ist das Renommee des Wettbewerbs und die mit ihm verbundene internationale Publizität besonders wertvoll. Um die dotierte
Auszeichnung kann man sich nicht bewerben – Vertreter von Hochschulen oder der Rat für Formgebung schlagen die Nominierten vor. Die international besetzte Jury des German Design Award
wählt aus allen Nominierten die fünf Finalisten aus. Darüber hinaus bietet der Rat für Formgebung allen Finalisten bei einer Reihe von exklusiven Anlässen die Gelegenheit, führende Köpfe der designorientierten Wirtschaft aus seinem Netzwerk kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen. (pm)

Foto: Adrian Beck

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